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Save the Date: Der nächste dna Kongress findet von 29. September bis 1. Oktober 2027 im Sporthotel Wagrain statt.

dna Kongress 2026: Impulse, Austausch und Mut zur Veränderung

Mehr als 200 Teilnehmer*innen aus Österreich, Deutschland, Südtirol und Italien kamen von 30. September bis 2. Oktober 2026 in Bad Loipersdorf zusammen. Drei Tage lang wurde diskutiert, hinterfragt, vernetzt und nach vorne gedacht. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Tourismusregionen ihre Rolle weiterentwickeln und die Zukunft des Tourismus aktiv mitgestalten können.

Destinationen im Wandel

Die Aufgaben von Tourismusregionen verändern sich. Neben Marketing und Gästekommunikation gewinnen Themen wie Lebensraumperspektive, Künstliche Intelligenz, Daten, Führung, Partizipation und Tourismusakzeptanz zunehmend an Bedeutung.

Der dna Kongress griff diese Entwicklungen aus unterschiedlichen Perspektiven auf und zeigte: Zukunftsfähige Destinationen brauchen nicht nur neue Instrumente und Strategien, sondern vor allem starke Netzwerke, Mut zur Veränderung und die Bereitschaft, neue Wege auszuprobieren.

„Projekte machen, mehr Mut“

Einen besonderen Höhepunkt bildete das Zwiegespräch von André Heller und Christian Seiler. Hellers Appell „Projekte machen, mehr Mut“ wurde zu einem der prägenden Gedanken des Kongresses.

Auch die weiteren Programmpunkte zeigten, wie vielfältig die aktuellen Herausforderungen und Chancen im Destinationsmanagement sind. Roman Egger beschäftigte sich mit der Sichtbarkeit von Destinationen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz, Holger Sicking richtete den Blick auf datenbasierte Potenziale touristischer Herkunftsmärkte und Harald Katzmair zeigte, welche Bedeutung funktionierende Führungsnetzwerke für komplexe regionale Systeme haben.

Internationale Impulse und neue Methoden

Mit Rikke Holm Petersen von Wonderful Copenhagen kam auch ein international viel beachtetes Beispiel nach Bad Loipersdorf. Mit CopenPay zeigte sie, wie Gäste durch positive Anreize zu nachhaltigem Verhalten motiviert werden können – und wie Tourismus damit einen konkreten Mehrwert für Destinationen schaffen kann.

Mit Peter Kühnberger wurde Partizipation auch praktisch erlebbar. Serious LEGO® Play machte sichtbar, wie neue Methoden dabei helfen können, unterschiedliche Perspektiven einzubinden und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Stefan Verra wiederum zeigte auf unterhaltsame Weise, wie stark Körpersprache unsere Wirkung beeinflusst und wie oft schon kleine Signale einen Unterschied machen.

Vision T wird in den Regionen konkret

Auch Tourismusstaatssekretärin Elisabeth Zehetner war beim dna Kongress zu Gast. Sie würdigte die Arbeit der Tourismusregionen und unterstrich ihre zentrale Rolle bei der Umsetzung der österreichischen Tourismusstrategie Vision T.

Denn die großen strategischen Ziele werden letztlich dort mit Leben erfüllt, wo Tourismus tagtäglich stattfindet: in den Regionen. So sieht das auch die Geschäftsführerin Astrid Steharnig-Staudinger, die via Live-Zuschaltung die Kongressteilnehmer*innen begrüßte und die Trends in den Märkten präsentierte.

Austausch als zentraler Bestandteil

Mindestens ebenso wichtig wie das Bühnenprogramm war der persönliche Austausch. Gespräche zwischen den Sessions, neue Kontakte und der gemeinsame Abend beim Thermenheurigen machten den Kongress erneut zu einem Ort, an dem Wissen geteilt, Erfahrungen ausgetauscht und neue Ideen weiterentwickelt werden.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Teilnehmerinnen, Referentinnen, Partnern und Unterstützer*innen, die den dna Kongress 2026 zu drei intensiven, inspirierenden und verbindenden Tagen gemacht haben.

Der dna Kongress wurde wieder mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Green Meetings und Green Events ausgezeichnet. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer*innen und Partner für die Unterstützung!