Die Digitalisierung hat den Tourismus grundlegend verändert – von Buchungssystemen bis zu datengetriebenem Marketing. Gleichzeitig steigt die Abhängigkeit von digitalen Technologien rasant.
Die A1 Business Studie 2026 zur digitalen Souveränität zeigt: 77 % der Unternehmen sehen sich als stark abhängig, und fast jedes zweite erwartet eine weitere Zunahme. Für Destinationen bedeutet das: Digitale Plattformen und globale Anbieter sind unverzichtbar – die Herausforderung liegt darin, diese Abhängigkeit aktiv zu steuern.
Vom IT-Thema zur strategischen Frage
Digitale Souveränität ist längst Chefsache: 7 von 10 Unternehmen bewerten sie als wichtig, 89 % sehen sie als entscheidend für ihre Zukunftssicherheit. Gerade im Tourismus geht es darum, die Kontrolle über Daten, Systeme und digitale Prozesse zu behalten – und gleichzeitig Innovation zu ermöglichen.
KI verstärkt die Entwicklung
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz nimmt stark zu: Zwei Drittel der Unternehmen arbeiten bereits mit einer KI-Strategie. Für Destinationen eröffnet das große Chancen – etwa bei personalisierten Gästeerlebnissen oder im Destinations-Marketing. Gleichzeitig steigt die Bedeutung eines sicheren und verantwortungsvollen Umgangs mit Daten.
Europas Lösungen gewinnen an Bedeutung
Viele Unternehmen setzen auf mehr Unabhängigkeit:
- europäische Anbieter
- Open-Source-Technologien
- Aufbau eigener Kompetenzen
Für Destinationen wird die Partnerwahl damit zunehmend strategisch – insbesondere in Bezug auf Datenschutz und langfristige Kontrolle.
Der Weg: hybride Strategien
Ein zentraler Ansatz ist die Kombination unterschiedlicher Lösungen: lokale Infrastruktur, europäische Clouds und internationale Plattformen. Entscheidend ist dabei die klare Klassifizierung von Daten – sie ermöglicht die Balance zwischen Sicherheit, Kontrolle und Flexibilität.
Fazit
Digitale Souveränität ist kein technisches Detail, sondern ein strategischer Erfolgsfaktor. Wer heute bewusst entscheidet, stärkt die Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit seiner Destination nachhaltig.
Studie und Anfragen unter: http://www.a1.net/studie
Kontakt:
Mag. Sandra Purgstaller
Partnermanagement
Sandra.purgstaller@a1.at