dna Studienreise 2026
Mayrhofen-Hippach & Zell-Gerlos, Zillertal Arena
Unsere dna Studienreise Winter in Mayrhofen-Hippach und Zell-Gerlos, Zillertal Arena hat einmal mehr gezeigt, wie stark die Zukunft des Tourismus von Daten, strategischer Zusammenarbeit und mutigen neuen Zugängen abhängt.
Im Fokus standen KI-Strategie, Event-Strategie und Saisonverlängerung durch neue Zielgruppen.
Ein starkes Learning aus dem Austausch mit Christian Wührer von der Tirol Werbung:
Daten sind die Grundlage. Es geht nicht nur darum, möglichst viele KI-Anwendungen zu testen, sondern vor allem darum, Daten so aufzubereiten, dass sie hochqualitativ, strukturiert und maschinenlesbar sind. Erst dann kann KI im Tourismus ihr volles Potenzial entfalten.
Auch beim Thema Ganzjahrestourismus wurde klar:
Kirchturmdenken bringt uns nicht weiter. Der Gast denkt nicht in Gemeindegrenzen, sondern in Motiven, Bedürfnissen und Erlebnissen. Entscheidend ist daher, motivbasierte Zielgruppen zu identifizieren, Potenziale zu erkennen und Cluster zu bilden, die destinationsübergreifend funktionieren.
Spannend waren auch die Inputs von Andreas Lackner (TVB Mayrhofen-Hippach) zur Saisonverlängerung durch Events und zum sinnvollen KI-Einsatz in Tourismusorganisationen.
Ein zentraler Punkt:
Bevor KI beim Gast ankommt, muss das Unternehmen selbst KI-tauglich werden. KI kann dort besonders helfen, wo heute noch viel Zeit für Routinen verloren geht — etwa bei Statistikanfragen von Mitgliedsbetrieben, standardisierten Prozessen oder internen Wissensstrukturen. Ziel muss sein, Mitarbeitende von „Roboterarbeiten“ zu entlasten und mehr Raum für sinnstiftende, strategische Aufgaben zu schaffen.
Ein eindrucksvolles Praxisbeispiel liefern Christian Daum (TVB Zell-Gerlos, Zillertal Arena), Hubert Stöckl (Bergbahnen Gerlos) und Annemarie Kröll (Zeller Bergbahnen):
Mit 7 Partnern wird konsequent an einer Ganzjahresmarke gearbeitet. Formate wie die Dutchweek oder das Lederhosen-Wedelfest zeigen, wie Events gezielt auf Marke, Aufenthaltsdauer und neue Zielgruppen einzahlen können. Klar ist aber auch: Ein Event etabliert sich nicht in einem Jahr — dafür braucht es meist 3 bis 5 Jahre, Kontinuität und ein gemeinsames Verständnis aller Beteiligten.
Danke an alle Gesprächspartner:innen, Gastgeber:innen und Teilnehmenden für die offenen Einblicke und den wertvollen Austausch.
Unser Fazit:
Die Zukunft des Wintertourismus entsteht dort, wo Datenqualität, Zusammenarbeit, technologische Reife und mutige Angebotsentwicklung zusammenspielen.
Vielen Dank für die Unterstützung!