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Das dna Lab ist ein Format, bei dem Expert*innen aus verschiedenen Regionen zusammenkommen, um Lösungen, Leitfäden und Visionen für aktuelle Probleme im Tourismus zu entwickeln. Diese Ergebnisse werden dann allen Mitgliedern des dna Netzwerks zur Verfügung gestellt.

In den dna Labs arbeiten Expert*innen aus bis zu zehn Regionen an Lösungen und Vorschlägen für die Herausforderungen, mit denen Tourismusgebiete in Österreich aktuell konfrontiert sind.

Unter der Leitung eines dna Präsidiumsmitglieds und einer externen Unterstützung wird das Ziel und der Ablauf des Prozesses gemeinsam festgelegt. Die erarbeiteten Ergebnisse werden anschließend allen dna Mitgliedern bereitgestellt.

Das Destinations-Netzwerk Austria (dna) unterstützt die dna Labs sowohl finanziell als auch organisatorisch.

 

Aktuelle dna Labs

dna Lab Lebensraum

Internationale Vorreiter wie Kopenhagen, Vancouver, Freiburg im Breisgau oder das Allgäu zeigen, wie durch das Destinationsmanagement 4.0 mit Lebensraumperspektive nicht nur die Attraktivität der Destination und Wertschöpfung entwickelt, sondern auch die Lebensqualität der lokalen Bevölkerung nachhaltig gesteigert werden kann.

Die Zielsetzung des Anfang Jänner 2024 initiierten dna Lebensraum Lab ist die Momentaufnahme der Aktivitäten im Bereich (Er-) Lebensraummanagement in den österreichischen Destinationen und Schaffung eines einheitlichen Verständnisses des Begriffs, der Herangehensweisen, der Abgrenzungen und der Methoden, als Weiterentwicklung des Masterplan T.

Im Lab arbeiten 17 Teilnehmer:innen aus 10 Destinationen, die durch das Destinations-Netzwerk Austria angesprochen/ausgewählt wurden (Geschäftsführer und/oder Nachhaltigkeitsmanager:innnen), dazu Vertreter:innen der Österreich Werbung & des Bundes/Sektion Tourismus.

dna Lead: Manuel Bitschnau, MBA, Montafon Tourismus
Programm & Moderation: Mag. Florian Größwang, Gruber—Grösswang Consulting Group
Teilnehmende Destinationen & Stakeholder: Montafon Tourismus, TVB Wilder Kaiser, TVB Inneres Salzkammergut, TVB Schladming—Dachstein, Saalfelden Leogang Touristik, Ötztal Tourismus, Millsätter See — Bad Kleinkirchheim — Nockberge Tourismusmanagement, Nassfeld—Hermagor—Weissensee, Wagrain—Kleinarl Tourismus, Kleinwalsertal, Österreich Werbung, Sektion Tourismus BMWET

Der Weg zum Ergebnis in 5 Phasen

  • Analysephase (Jänner – März 2024):
    mit Ergebnissen der dna-Lebensraum-Befragung und Expert*innen-Gespräche mit unter anderen Prof. Heinz-Dieter Quak (Hochschule Ostfalia, Leiter Kompetenz-Zentrum „Grüne Transformation“ des Bundes in Deutschland), Prof. Pietro Beritelli (Universität St.Gallen), oder Prof. Martin Heintel (Universität Wien).
  • Verdichtungsphase (April – Mai 2024):
    mit der Erarbeitung von Arbeitshypothesen als Diskussionsgrundlage
  • Reflexionsphase (Mai – Juli 2024):
    interdisziplinärer Austausch mit ausgewählten Österreichischen Regionalentwickler*innen sowie internationalen Diskurs (zum Beispiel mit dem KONA-Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit des Schweizer Tourismusverbandes, sowie mit Vertreter*innen ausgewählter Schweizer, Bayrischer und Südtiroler Destinationen und verschiedenster Wissenschaftsinstitutionen)
  • Ergebnisphase (August – Oktober 2024):
    Überarbeitung & Vergemeinschaftung der Erkenntnisse, die beim dna Kongress in Velden im Oktober 2024 präsentiert wurden.
  • Konkretisierungsphase (Februar – September 2025):
    mit der weiteren Detaillierung der Lebensraum Lab Erkenntnisse aus 2024, sowie in der Folge die Erstellung eines Handlungsleitfadens für Destinationen zum Thema „Destinationsmanagement mit Lebensraumperspektive“ als Essenz für das Lebensraummanagement in alpinen Destinationen.

dna Lab KI

KI verändert gerade, wie wir in Destinationen arbeiten – von smarter Content-Produktion über präzisere Nachfrageprognosen bis hin zu effizienteren Gästeservices. Besonders stark rücken jetzt Prozessautomatisierungen in den Fokus: wiederkehrende Aufgaben laufen im Hintergrund, Teams gewinnen Zeit für Strategie, Partnerschaften und Erlebnisschaffung vor Ort.

Um unsere Mitglieder bestmöglich zu unterstützen, arbeiten wir mit der Österreich Werbung (ÖW) an Lösungen, die für alle Destinationen einen Mehrwert schaffen.

  • AI-Buddy: Der AI Buddy ist mehr als ein Analyse-Tool – er ist ein ganzheitlicher Begleiter für den Einstieg in die Welt der KI. Ziel ist es, Unternehmen und Mitarbeitende gleichermaßen dabei zu unterstützen, ihre digitale und technologische Reife im Bereich Künstliche Intelligenz realistisch einzuschätzen und gezielt weiterzuentwickeln. dna Mitglieder erhalten exklusiv den Zugang. Weiter Informationen dazu folgen.
  • Workshop „Prozessoptimierung im Tourismus“ und Leitfaden „Automatisierungsprozesse im Tourismus“
    Gemeinsam mit der Österreich Werbung und der CTA haben wir einen Workshop zu Automatisierungsprozessen im Tourismus durchgeführt. Aus den wichtigsten Learnings hat KI-Expertin, Manuela Machner ((KINET.ai) einen kompakten Leitfaden für Tourismusverbände und DMOs zusammengestellt – für einen schnellen Überblick und einen einfachen Einstieg in die Praxis.

 

 

KI im Tourismus rechtssicher nutzen: dna KI Governance Factsheet

Künstliche Intelligenz eröffnet Destinationen und Tourismusorganisationen neue Möglichkeiten – von effizienterer Content-Erstellung über personalisierte Kommunikation bis hin zu Chatbots und digitalen Services. Gleichzeitig steigen aber auch die Anforderungen an einen verantwortungsvollen und rechtssicheren Einsatz. Genau hier setzt das neue dna KI Governance Factsheet an: Es bietet eine kompakte Orientierung zu den wichtigsten organisatorischen, praktischen und rechtlichen Fragestellungen rund um den Einsatz von KI im Tourismus.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Organisationen KI sinnvoll nutzen können, ohne dabei Risiken aus dem Blick zu verlieren. Das Factsheet zeigt, warum KI-Kompetenz in Teams zur zentralen Grundlage wird, um Chancen zu erkennen und Risiken wie Halluzinationen, Verzerrungen, Datenschutzverstöße oder den unsicheren Umgang mit sensiblen Informationen zu vermeiden. Ebenso wird deutlich, warum interne KI-Guidelines künftig unverzichtbar sind: Sie geben Mitarbeitenden Orientierung, schaffen Sicherheit im Umgang mit Tools und helfen dabei, betriebliche, datenschutzrechtliche und urheberrechtliche Risiken zu minimieren.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den rechtlichen Rahmenbedingungen. Das Factsheet gibt einen Überblick über den EU AI Act, über Transparenzpflichten bei KI-generierten Inhalten sowie über zentrale Fragen zu DSGVO, Datenverarbeitung und dem Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen. Gerade für Destinationen und touristische Organisationen ist das besonders relevant – etwa bei Marketinginhalten, Personalisierung, Chatbots, Recruiting-Prozessen oder der Zusammenarbeit mit externen Agenturen und Dienstleistern.

Darüber hinaus enthält das Factsheet konkrete Action Items für die Praxis: von der Identifikation und Bewertung von KI-Use-Cases über den Aufbau eines KI-Verzeichnisses bis hin zur Entwicklung interner Richtlinien, der Umsetzung von Kennzeichnungspflichten und dem gezielten Ausbau von KI-Kompetenzen im Unternehmen. Damit liefert es eine wertvolle Grundlage für alle, die KI im Tourismus nicht nur innovativ, sondern auch verantwortungsvoll und zukunftssicher einsetzen möchten.

dna KI Governance Factsheet